Berlin Fashion Week – Bericht aus der Modelperspektive

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BERLIN, GERMANY – JANUARY 19: A model walks the runway at the Greenshowroom show during the Mercedes-Benz Fashion Week Berlin Autumn/Winter 2016 at Postbahnhof on January 19, 2016 in Berlin, Germany. (Photo by Thomas Lohnes/Getty Images for Greenshowroom)

Puh, das bin also tatsächlich ich. Crazy. Ich kann es eigentlich immer noch nicht recht glauben, dass ich da mal eben so über den Berliner Catwalk flaniere.

Seit Kindestagen an wollte ich schon immer modeln, so lange war es ein persönlicher Wunsch von mir, einmal in der Hauptstadt bei DER größten Fashionveranstaltung überhaupt mitlaufen zu dürfen – und nun ist das wirklich eingetreten. Ich bin einfach nur glücklich.

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Photo by Thomas Lohnes/Getty Images for Greenshowroom

Doch wie kam es dazu?

Dafür galt es zunächst von Casting zu Casting zu rennen – und das war wirklich so, wie man das aus Germanys next Topmodel so kennt. Dir werden von der Agentur die Kunden und deren Adresse genannt und du musst alle Termine in der Zeit abarbeiten. Gar nicht so einfach, wenn man die Stadt nicht kennt, kein funktionierendes Internet hat und auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen ist. Dummerweise bin wohl nur ich der einzige Mensch, dessen mobile Daten nur für den minimalsten Austausch von kleinen Whatsappnachrichten taugen, aber abgesehen davon, war es auch mit voller Handyausrüstung schwierig alle Termine einzuhalten, DENN:

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du musst warten. Und warten. Und warten. Und manchmal da muss man auch ein bisschen warten. Manche sagen auch, man wartet eben ein bisschen. Man muss sich nur hinten anstellen und dann eben warten. Manchmal ging es sogar recht schnell. Dann kommst du wieder in irgendeiner Location an, schlüpfst schnell in deine hochhackigen Schühchen, marschierst im Castingraum einmal auf und ab, lässt deine Sedcard dort und gehst dann wieder. So einfach und schnell. Und dann husch husch, geschwind weiter. Einmal quer durch Berlin bitte ans andere Ende kommen. Und zwar schnell. Das Casting geht nur noch bis 13.00 Uhr, hat sich verschoben. Bitte alle Models nun ganz schnell zu diesem Designer. Schnell. Dass du gerade in Berlin Kreuzberg stehst, auf die nächste Bahn warten musst und noch einige Male umsteigen musst, bis du dann wieder im Hotel nahe dem Berliner Zoo bist, ist egal. Hauptsache du bist schnell genug dort.

Aufjedenfall kann ich nun fast sagen, dass ich wirklich überall in Berlin war. In drei Tagen im Schnelldurchlauf. Kreuz und quer bin ich durch die City gedüst und hatte immer meine High Heels und mein Buch im Gepäck. Das ist wichtig. Das kennen ja die meisten auch schon aus der Modelsendung von Donnerstagabend.

Eigentlich model ich nun schon seit ein paar Jährchen. Allerdings anders. Irgendwie angenehmer. Für mich war diese Castingrunde etwas ganz neues und einfach mal super spannend zu beobachten.

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Die meiste Zeit habe ich mich eher wie ein anonymer Beobachter gefühlt als zu realisieren, dass ich ja gerade auch ein Teil von dieser Modelwelt bin. Und ja, diese Modelwelt ist crazy.

Ich habe so extrem dünne, nein eher dürre Mädels gesehen, das war wirklich nicht mehr feierlich. Ich weiß, dass ich dünn bin, aber für das richtige modeln, muss man noch dünner sein. Da muss man mager sein. Aber darauf hab ich keinen Bock 😀 Dafür liebe ich Pizza und Pasta zu sehr und finde das auch wirklich nicht schön. Ehrlicherweise möchte ich einige Körper der Mädels dort wirklich nicht geschenkt haben. Sie haben zwar keinen Hintern und dafür auch noch keine Brüste, aber wenigstens ne Thigh Gap^^ (haha an dieser Stelle musste ich einfach mal wieder dieses ‚dachdach‘-Zeichen verwenden)

Ich denke es gibt auch viele Girls bei denen das Veranlagung ist, oder die eben noch jünger sind. Ich kenne das, ich war früher auch ein Skelett, obwohl ich alles in mich reingefuttert hab. Aber es gibt eben auch einen bedeutend größeren Teil, der dafür hungern muss. Dieses Hungern ist sicherlich nicht immer sofort Magersucht, aber es ist eben etwas, dass man für diesen Beruf wohl manchmal hinnehmen muss.

Ich hoffe ja sehr, dass sich das bald ändert. Ich bleibe aufjedenfall bei meiner sportlichen Figur und meinen Midnightfoodsessions 😀

Doch abgesehen von dieser nervigen Essensthematik war es natürlich auch mal interessant zu sehen, wie sich diese Models so verhalten.

Ich muss sagen, dass ich da wirklich positiv überrascht worden bin. Die Stimmung bei den Castings war eigentlich immer recht positiv, man wurde nicht böse abgecheckt oder hatte das Gefühl, dass man wo rein kommt und alle einen hassen, weil du Konkurrenz bist. Eigentlich wurde man gar nicht beachtet. 😀 Und das war eigentlich auch wieder ein Punkt den ich schade fand. Ich bin immer so ein funny Mensch, der einfach Leute anspricht oder eben in den Raum ‚Hallo‘ sagt, wenn er reinkommt – ich denke das finden manche Models komisch, weil viele einen eher zurückgezogenen, schüchternen oder auch arroganten Eindruck gemacht haben. Aber mir war das egal. Ich habe dadurch auch einige nette und coole Models kennengelernt und ich bin nach wie vor der Überzeugung, dass sich Nettigkeit und ganz normale Höflichkeitsformen irgendwie auszahlen.

Ansonsten ist jeder eben auf sich fokussiert. Man stellt sich an, wartet bis man dran kommt und dann ist der big Moment gekommen! 

Deine persönliche Minute um den Kunden von dir und deinen Lauffähigkeiten zu überzeugen. Gar nicht so einfach.

So war das zum Beispiel ziemlich witzig bei meinem Casting für Ethical Fashion, der Show zu der ich dann auch gebucht worden bin. Es war mein erstes Casting an dem Tag und auch grundsätzlich mein allererstes Casting. Im Vorraum habe ich versucht ein bisschen SmallTalk mit den Models zu halten, um rauszufinden, ob man die Hände zur Begrüßung schüttelt oder nicht. Nachdem ich keine brauchbare Antwort erhalten habe, dachte ich mir: Jo ok, dann gibst du eben einfach die Hand.

Hahaha und das führte dann zu einem etwas witzigen/peinlichen Vorfall. Freudestrahlend ging ich auf die zwei Damen mit der ausgestreckten Hand entgegen, um eine Sekunde danach zu hören: ‚Nein ich schüttel keine Hände‘ ouchh, naja ich habe dann gelacht, gesagt ‚ dann nicht‘ und meine Hand quasi in meine unsichtbare Manteltasche gesteckt. Dann durfte ich zweimal laufen und wieder gehen. Mein Gefühl nach diesem Casting kann man eher als missglückt beschreiben.

Letztlich verliefen dann alle weiteren Castings ähnlich bzw besser, weil ich keine Hände mehr schüttelte 😀 Trotzdem war es immer ganz schwierig einzuschätzen, ob der Kunde nun interessiert war oder nicht. Meistens hatte man ein schlechtes Gefühl und irgendwie zehrte das auch ein wenig an der Motivation sich wieder in eine endlose Schlange einzugliedern.

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Auf jeden Fall kam dann am nächsten Tag schon die Buchung für Ethical Fashion. Das war ein riesen Kick für mich und hat mich wieder richtig fokussiert und stolz gemacht. Dabei habe ich gelernt, dass man wohl nie Einschätzen kann, ob man nun genommen wird oder nicht. Denn gerade bei Ethical Fashion hatte ich mir keine Chancen mehr ausgerechnet.

Umso fröhlicher machte mich natürlich die Buchung auch in Bezug darauf mit wie vielen anderen Mädels und vorallem hochkarätiger Konkurrenz ich mich messen musste. Bei einem Casting mussten wir zu dritt antreten. Wir wurden gefragt, für wen wir schon alles so gelaufen sind und das Model neben mir meinte nur mit komplett gelangweilter Miene: ‚yeah in fact nearly for everyone- chanel, prada….‘ Da hatten wir natürlich keine Chance und waren auch direkt abgeschrieben. Auch einige Mädels von GNTM habe ich bei den Castings gesehen. Von daher habe ich mich schon ziemlich krass gefühlt, dass ich auf einmal so die selben Möglichkeiten wie so Vollzeit(profi)models hatte. Ich habe diese ganzen Fashionweekgeschichte ja eher mal aus Spaß und weil ich eben grade Zeit und spontan Bock auf Berlin hatte gemacht.

Wah gerade merke ich, dass ich noch ganz viel zu diesem Thema schreiben könnte, aber das wird nun wahrscheinlich alles auf einmal zu viel und falls sich jemand dafür interessiert, serviere ich das lieber mal in kleinen Häppchen zusammen mit Kaviar und Schinken.

Denn ich muss euch ja wenigstens noch kurz von meinem „großen Tag“ berichten 😉

Der war jedoch eigentlich wieder ziemlich gewohnt für mich. Schließlich habe ich inzwischen auch schon einige Modenschauen hinter mich gebracht, wenn auch nicht auf den großen Catwalks der Erde. IMG_2491.jpg

Ab 11.30 musste man dort antanzen. Dann wurde geschminkt, die Kleidung nochmal gecheckt (das Fitting fand schon einen Tag vorher statt) und schließlich gab es ne kleine technische Probe für die Musik. Laufen können wir ja. Ist ja nur so #10Metergeh

Irgendwann gab es dann ein mega leckeres Mittagessen und glücklicherweise auch Schokobrowniesss 😛

Und dann geht eben irgendwann die Show los.

Ich kann euch sagen, das war wirklich ein wahnsinns Moment, als ich dann das erste Mal ins Scheinwerferlicht gesteppt bin. Ich hatte wirklich Gänsehaut und habe versucht jeden Moment zu genießen. Vorne stand man dann wirklich im wahrsten Sinne des Wortes im Blitzlichtgewitter, wobei ich mich nun frage, wo man eigentlich all die Bilder finden kann 😀

Und dann ging es schnell raus, ins nächste Outfit und wieder anstellen.

Es hat wirklich super viel Spaß gemacht. An diesem Tag hab ich wieder gemerkt, warum mir modeln so viel Freude bereitet und warum ich das mache. Für mich ist das einfach eine Leidenschaft und ich mache das extrem gerne. Es wird nie meine Hauptaufgabe im Leben sein, aber so Nebenbei ist das schon recht schön. Auch die Stimmung unter den Models war total entspannt, weil man ja schon gebucht ist, und damit wohl keine Konkurrenz mehr. So hatte ich mich super mit nem Mädchen aus Paris verstanden und konnte auch endlich wieder etwas Französisch sprechen 🙂

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Abschließend lässt sich nun nur noch für mich sagen, dass es eine mega coole Erfahrung war. Ich bin schon so ein kleines bisschen stolz, dass ich das nun geschafft habe. Obwohl es natürlich weitaus schlauere Sachen gibt auf die es sich lohnt stolz zu sein, aber das war eben für mein Modelweg ein großer Schritt. Schreibt mir doch einfach, wenn ihr Lust habt noch ein wenig mehr über dieses Business zu erfahren. Ich werde es euch unverblümt mitteilen 🙂 Schon Ende dieser Woche werde ich wahrscheinlich in einer neuen Destination sitzen und dort nochmal mein Modelglück versuchen, das geht ja gerade, weil ich mein Semester schon in Frankreich abgeschlossen haben und das Studium somit für mich erst wieder im April weitergeht.

Also liebe Leute, bei den meisten ist ja gerade Klausurenphase, ich wünsch euch noch frohes Schaffen, nächstes Jahr muss ich da auch wieder durch ..:/ bzw war genau diese Prüfungszeit der Grund warum ich nicht schon viel früher mal zur Fashion Week nach Berlin bin… aber ich wünsch euch nun ne good Night!

best greeets, eure celine

Sleepover

Jo peace leute 🙂

Gerade hängen wir rum. In Deutschland. Yeayy wir sind wieder in der Heimat!  Jetzt sitzen wir wieder zusammen in unserer Hood und sind kreativ, talken Talk, machen die Nacht zum Tag und probieren die neuen Softboxen aus.

Frankreich ist over and out. Es war ne geile Zeit. Alles was wir uns vorgenommen haben ist eingetroffen und/oder haben wir umgesetzt.

Seid ihr gut ins Neue Jahr gerutscht?

Wir haben es verhangen so typische klassische Weihnachts- und Silvesterposts zu schreiben, weil wir zu viel im Real Life beschäftigt waren.

Außerdem sind wir auf den Trichter gekommen, dass das ja unser Blog ist. Wir kommen noch aus der Zeit, als Menschen ihre Blogs als Diarys geführt haben. Eben diese ‚Internettagebücher‘. Heutzutage versucht ja jeder ein smarter Blogger zu sein und mit seinem Content ganz viele Menschen zu erreichen und Kunden zu generieren. Wir haben uns von dem imaginären Druck verabschiedet eine Online Zeitschrift mit regelmäßigen Postings zu sein. Wir wollen eigentlich nur unsere Erlebnisse festhalten. Das mag vielleicht manchmal langweilig und banal erscheinen, aber ich fand damals eigentlich genau das cool. Also klar nicht das langweilige und banale, aber eben diese Infos, Geschichten und Fotos aus dem Leben der Anderen. Ich habe quasi gerne im Leben der Blogger geschnüffelt. Ok schnüffeln hört sich echt falsch an. Aber eben diese Authentizität. Dieses ganz normale Schreiben. Den Blog als Ort betrachten, der nur einem selbst gehört und wo man selbst entscheiden kann, was und wann und warum gebloggt wird. Ein Ort des kreativen Schaffens und sich selbst finden. Diese lyrische Tragweite der eigenen Historie.

Extra Überschriften, Absätze, richtige Tags etc… blaahh Ist doch egal. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ich von coolen Leuten immer die Posts gelesen habe, egal wie das Blogdesign und Layout war.

Also Schluss mit der Perfektion. Zumindest bei uns hier. Oder vielleicht manchmal auch schon. Also wenn wir Bock drauf haben. Dieser Blog wird nicht davon leben, dass ihr wisst, dass jeden Dienstag ein Beautyeintrag kommt und jeden Sonntag deepe Gedanken. Es gibt dann einen deepen Text, wenn ich deep denke und das gerade nieder schreiben möchte. Dann wird man eben überrascht und bekommt vielleicht am Throwback Thursday plötzlich mal ein Outfit oder einen Eintrag über die siberische Eisplattenverschiebung geboten. Oder auch nicht.

Dieser Blog wird euch mit Themenvielfalt überraschen. Beziehungsweise auch uns. Vorallem uns. Das, was wir uns grade so in den Kopf setzen, werden wir verbreiten. Ohne Rücksicht auf die Norm. Hahah ich fühle mich gerade sehr aufmüpfig und anti-mainstream. Dabei sind wir das auch nicht. Also nicht immer antimainstream; und allgemein finde ich Aussagen à la ‚ich bin so individuell, gegen den mainstream und geb n fuck auf hater‘ richtig dumm. Wir sind einfach Fan von der Vergangenheit und möchten alles konservieren. Deswegen sind wir hier.

Und zudem sind wir echte Planungslover und Listenschreiber. Vorhin haben wir unsere Kalender gezückt und uns überlegt wie wir am besten unser Jahr verplanen. Also wie wir das mit Klausuren, Studium, Praktikum und allem so gebacken bekommen und hauptsächlich haben wir aber eigentlich Urlaub und Reiseziele formuliert. Unsere Konklusion ist; wir freuen uns auf 2016.

Wir haben noch ein ganzes Jahr vor uns, 356 Tage. Nein, ich hab mich nicht verschrieben heute ist ja der 9.1.16 , aber witziger Zahlendreher. Und es wird sicher wieder richtig spannend und aufregend.

Daher 2015-12-15-10.25.36-1.jpg.jpegfreuen wir uns auch über jeden, der sich ab und zu auf unseren Blog verirrt und einfach ein bisschen sehen möchte, was wir so machen und in unserem sweeten Leben treiben. #voyeur (egal, ob wir das smart machen oder nicht)

 

 

Tag 80

Wow wow wow. Nun sind wir tatsächlich schon am 80. Tage unserer Fit ohne Geräte Die 90-Tage-Challenge für Frauen angekommen.

Das hätte ich wirklich nicht gedacht, dass wir das so gut durchziehen! Seit der 5. Woche müssen wir uns wöchentlich durch 4 Workouts kämpfen- und wir haben noch keins gequittet! Und das obwohl wir zusätzlich ja noch einige andere Sportarten ausführen.

Ich bin wirklich verdammt stolz auf uns! Doch ich bin mir sicher, dass du lieber Leser das auch schaffen kannst. Ich habe wirklich noch nieee vorher so eine seltsame Challenge durchgezogen. Höchstens mal so 4 Tage einer ‚Plank/Squat/Schöner Bauch- was auch immer 30 Tage Challenge‘, die immer mal wieder auf Instagrambildern meinen Feed erobern und meine Aufmerksamkeit damit auf sich richten. Doch Success? Fehlanzeige. Das war wirklich immer eher ärgerlich, weil man es einfach nicht richtig durchgezogen hat. Ganz anders ist es nun mit dieser Fit ohne Geräte Challenge. Warum? Hier einige Gründe:

  • Es gibt ein passendes ‚Tagebuch zu den Übungen in das man mitsmileyIMG_1744all seine Ergebnisse notieren kann. Genau dieser Fakt trägt auf jeden Fall schonmal unheimlich zum Ehrgeiz bei. Man ist dazu aufgefordert, jeden Tag kurz seine Ergebnisse festzuhalten und möchte da auf keinen Fall etwas auslassen.
  • Wir trainieren zu zweit! Mark Lauren empfiehlt zwar, dass man die Workouts alleine durchziehen soll für maximale Fokussierung, doch wenn man einen Partner am Start hat, der genauso motiviert ist, wie du, dann kann man daraus auch nur gewinnen.
  • Wir changen ziemlich oft die Workoutlocation. Ob man es glaubt oder nicht, das verändert wirklich verdammt viel. Da die grundsätzlichen Übungen nämlich immer die gleichen sind und daher schon so etwas wie Langweile aufkommen kann, wirkt so eine Standortveränderung wahrlich Wunder. So kommt es, dass wir schon in einer Umkleide, am Flussufer, am Kinderspielplatz, im Park, im Hof, im Hotelzimmer, am Strand etc trainiert haben. Vorallem, wenn Leute zusehen gibt man nochmal mehr als 100%.
  • Es wurde wirklich irgendwann zur Routine. Wenn man sich also durch die ersten paar Wochen mit Muskelkater und Überwindungsproblemen kämpft, verspreche ich euch, dass diese Workouts wirklich bald zu eurem Alltag dazugehören. Bedurfte es am Anfang noch viel Aufmerksamkeit, die Workouts zu planen und auszuführen, geht einem das irgendwann in Fleisch und Blut über und der Kopf denkt schon von ganz allein stressfrei darüber nach,  an welchen Tagen/Tageszeiten das kurze, aber effektive Workout noch dazwischen passt.
  • Wenn man dieses Buch anfängt, will man nicht aufgeben. Ich würde mich wie ein Versager fühlen, wenn ich es nicht durchziehen würde. Dieser eigene Ehrgeiz führt sicherlich auch zum Erfolg.IMG_1518kk-tile
  • Motivierende Musik hilft wirklich ungemein. Wir hören uns meist Playlists von Spotify an, weil wir zu faul sind eine eigene Playlist zusammenzustellen. Doch manchmal, wenn wir grade besonders witzig oder auch unmotiviert/faul sind, bringen wir uns mit funny Ballerman/AprèsSki/Karnveal-Klängen in Schwung. Das klingt zwar seltsam, wirkt aber bei uns. Dann bist du grade halb am sterben, weil du wieder 45 Sekunden gesprungen Sumo Squats machen musst und hörst dabei aber so einen unglaublich dummen lustigen Menschen, der einfach sein Geld damit verdient, unglaublich seltsame einfache Texte zu schreiben und funny zu performen. #Lotusblume #DüpDüp Doch wir hören natürlich auch so coole harte Street Workout Music, wenn wir uns grade hart fühlen. Und special Tipp von uns: KONTRA K! Der Typ ist echt richtig korrekt und seine Songs wie Disziplin, Kampfgeist 2 und Erfolg ist kein Glück treiben einem nochmal zu Höchstleistungen an!
  • Täglicher Blick in den Spiegel und nicht auf die Waage. Das liegt 1. daran, weil in unser witzigen Wohnung tausend Spiegel hängen und 2. daran, weil wir gar keine Waage besitzen. ABER trotzdem: die Zahl auf der Waage ist scheißegal. Also wirklich, das sagt nichts aus. Muskeln wiegen mehr als Fett, also würde man sich ja nur unnötig stressen, wenn man dann plötzlich IMG_1749mehr oder nicht signifikant weniger wiegen würde. Da ist es wirklich sinnvoller, sein Äußeres zu betrachten bzw immer mal wieder die Passform seiner Referenzhose zu testen. Jedoch müssen wir beide auch anmerken, dass wir uns da Ergebnistechnisch noch mehr erhofft hatten. Irgendwie hatten wir gedacht, dass man nach den 3 Monaten so eine crazy Transformation hat, wie diese ganzen Leute auf den Bildern von Kayla Itsines. Doch obwohl wir soo viel trainieren und auch gut essen, geht das alles leider nicht so schnell. Das ist wirklich ein kleiner Dämpfer, doch wir wissen: Gut Ding muss Weile haben. Eine Crashdiät würde auch nicht viel bringen und mit Beständigkeit werden wir (hoffentlich) ans Ziel kommen.
  • Trotzdem gibt es auf jeden Fall schon spürbare Ergebnisse: Mein Bauch ist härter, meine Muskeln überall im Körper existenter, ich bewältige andere Übungen in unseren Sportarten mit viel größerer Leichtigkeit. Ich bin wieder viel beweglicher (bald klappt hoffentlich auch wieder der Spagat ohne geknicktes hinteres Bein :D) und ca 80 Liegestützen pro Workout hätte ich mir wirklich nie träumen lassen, dass ich das mal schaffe. Konnte ich doch früher nicht mal drei.
  • Außerdem haben wir nun wirklich Lust auf mehr! Schließlich haben wir nur noch 10 Tage vor uns und müssen uns nun wirklich überlegen, welches Programm wir danach machen.Ich entscheide mich da gerade noch zwischen dem klassischen Männerbuch von
     Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (dieses habe ich auf Bali schonmal 6 Wochen durchgezogen, allerdings würde ich nun ein höheres Level wählen) Kayla Itsines (einfach, weil ich durch die Instagrambilder so getriggert wurde und es so krass ist, wie scheinbar jeder danach so ne geile Figur hat).

 

So viel erstmal zum kleinen Update von der Zielgeraden 😀 Ich bin echt so happy, wenn wir das bald hinter uns haben. So cool es ist, dass man diese Workouts so durchzieht und man sich danach auch ‚befriedigt‘ fühlt, so schön sind auch immer die Tage an denen wir keines haben :DD

Nun die Frage an dich: Wann machst du mal die 90 Tage Challenge und beweist Durchhaltevermögen?

 

 

 

Dieses Bild ist ein Appell —

— und mit bunten Konfetti-Punkten, weil Karneval ist.

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Leute geht raus. Verlasst das Haus und erkundet eure Umgebung. Begamechangers hahah all dieser Hype um dieses Instagirl, die gequitted hat. #essenaoneill

Aber mal ernsthaft…, ok ernsthaft fällt schwer, wenn ich dauernd diesen seltsamen Kreis sehe, mit den seltsamen vielen kleinen bunten Kreisen drum herum und unsere seltsame Pose in der Mitte dieses Prachtstücks von Bild(bearbeitung). #photoshopphilippahoi

…aber ich will euch mitteilen, dass die Gegend erkunden echt Spaß macht.

Lifehack: Gegend erkunden macht Spaß.

Wie ich darauf komme? Naja, durch ausprobieren. Wir haben uns nämlich letztens ganz spontaneously ins Auto geschwungen und mit dem groben Ziel Sète angefangen, alles zu inspizieren, was uns vor die Augen oder auch Linse kam.

Und täterätetetäää *fanfare* wir präsentieren unseren ersten Fund:

DEN SCHUTTHAUFEN VOR EINEM TURM

Das war echt wahnsinnig schön! Von weitem schon erblickten wir den gestandenen Turm mit seinen kantigen Formen und dem massiven Steinbau. Er erregte sowas von unsere Aufmerksamkeit, dass wir uns gleich mal zu dem guten Stück durchgekämpft haben- und angekommen siehe da, vorher noch ganz verdeckt durch wildwuchernde Sträucher, diese Ansammlung zeitgeschichtlicher Steinbrocken. Schon bei kurzer Betrachtung fällt natürlich dem kunstinteressierten Urbanhipster die urbanen Schriftstücke an der Wand, Graffiti genannt, auf. Auch wir konnten unsere Augen nicht davon lassen und wollten diesen denkwürdigen Ort daher mit der Welt teilen. Und außerdem noch: jo peace. Leider war es uns nicht möglich in und auf den Turm zu gelangen, da die Treppe der Zerstörung zum Opfer gefallen ist. Wann wohl zum letzten Mal ein Mensch den Ausblick von diesem Turm genießen konnte? Und wofür war wohl dieser Turm?                                                               Jaja, ich weiß, auf dem Bild kann man gar keinen Turm erkennen, aber bald werden wir euch eben diesen als Nebenprotagonist in einem neuen Video präsentieren, zusammen mit den vielen anderen Eindrücken dieses schönen Novemberdays.

An diesem Tag sammelten wir nämlich ganz viele Marmeladenglasmomente. Sagt euch das was? Das gute alte Marmeladenglasmoment? Nein? Dann schaut euch gefälligst nochmal den Film ‚Die wilden Hühner‘ an und schwebt nostalgisch in Erinnerung an eure Kindheit. #Näwatwordatdannfröherensuperjeilezick

Kind sein können wir ganz gut #peterpan. Und außerdem möchte ich nochmal erwähnen, dass heute ja der 11.11. ist. Die Narrenzeit hat offiziell begonnen, und da gehört es ja irgendwie auch dazu wieder sein kindliches unbeschwertes sichnichternstnehmendes Ich nach außen zu kehren. Wir können das schon ganz gut, aber dazu bestimmt noch ganz oft mehr.

Nun verabschiede ich mich erstmal nach diesem wirren Beitrag und entlasse euch mit einem verwirrten Ausdruck im Gesicht eurer Gedanken über …….

……….hm über was? Über was macht ihr euch so Gedanken um 11 Uhr 11?

 helau

A night of horror in Barcelona

razzmatazz

Ghosts and Goblins,Spooks galore
Scary Witches at your door

thatgruslig1

Jack-O-Lanterns smiling bright
Wishing you a Haunting Night!

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