Tag 80

Wow wow wow. Nun sind wir tatsächlich schon am 80. Tage unserer Fit ohne Geräte Die 90-Tage-Challenge für Frauen angekommen.

Das hätte ich wirklich nicht gedacht, dass wir das so gut durchziehen! Seit der 5. Woche müssen wir uns wöchentlich durch 4 Workouts kämpfen- und wir haben noch keins gequittet! Und das obwohl wir zusätzlich ja noch einige andere Sportarten ausführen.

Ich bin wirklich verdammt stolz auf uns! Doch ich bin mir sicher, dass du lieber Leser das auch schaffen kannst. Ich habe wirklich noch nieee vorher so eine seltsame Challenge durchgezogen. Höchstens mal so 4 Tage einer ‚Plank/Squat/Schöner Bauch- was auch immer 30 Tage Challenge‘, die immer mal wieder auf Instagrambildern meinen Feed erobern und meine Aufmerksamkeit damit auf sich richten. Doch Success? Fehlanzeige. Das war wirklich immer eher ärgerlich, weil man es einfach nicht richtig durchgezogen hat. Ganz anders ist es nun mit dieser Fit ohne Geräte Challenge. Warum? Hier einige Gründe:

  • Es gibt ein passendes ‚Tagebuch zu den Übungen in das man mitsmileyIMG_1744all seine Ergebnisse notieren kann. Genau dieser Fakt trägt auf jeden Fall schonmal unheimlich zum Ehrgeiz bei. Man ist dazu aufgefordert, jeden Tag kurz seine Ergebnisse festzuhalten und möchte da auf keinen Fall etwas auslassen.
  • Wir trainieren zu zweit! Mark Lauren empfiehlt zwar, dass man die Workouts alleine durchziehen soll für maximale Fokussierung, doch wenn man einen Partner am Start hat, der genauso motiviert ist, wie du, dann kann man daraus auch nur gewinnen.
  • Wir changen ziemlich oft die Workoutlocation. Ob man es glaubt oder nicht, das verändert wirklich verdammt viel. Da die grundsätzlichen Übungen nämlich immer die gleichen sind und daher schon so etwas wie Langweile aufkommen kann, wirkt so eine Standortveränderung wahrlich Wunder. So kommt es, dass wir schon in einer Umkleide, am Flussufer, am Kinderspielplatz, im Park, im Hof, im Hotelzimmer, am Strand etc trainiert haben. Vorallem, wenn Leute zusehen gibt man nochmal mehr als 100%.
  • Es wurde wirklich irgendwann zur Routine. Wenn man sich also durch die ersten paar Wochen mit Muskelkater und Überwindungsproblemen kämpft, verspreche ich euch, dass diese Workouts wirklich bald zu eurem Alltag dazugehören. Bedurfte es am Anfang noch viel Aufmerksamkeit, die Workouts zu planen und auszuführen, geht einem das irgendwann in Fleisch und Blut über und der Kopf denkt schon von ganz allein stressfrei darüber nach,  an welchen Tagen/Tageszeiten das kurze, aber effektive Workout noch dazwischen passt.
  • Wenn man dieses Buch anfängt, will man nicht aufgeben. Ich würde mich wie ein Versager fühlen, wenn ich es nicht durchziehen würde. Dieser eigene Ehrgeiz führt sicherlich auch zum Erfolg.IMG_1518kk-tile
  • Motivierende Musik hilft wirklich ungemein. Wir hören uns meist Playlists von Spotify an, weil wir zu faul sind eine eigene Playlist zusammenzustellen. Doch manchmal, wenn wir grade besonders witzig oder auch unmotiviert/faul sind, bringen wir uns mit funny Ballerman/AprèsSki/Karnveal-Klängen in Schwung. Das klingt zwar seltsam, wirkt aber bei uns. Dann bist du grade halb am sterben, weil du wieder 45 Sekunden gesprungen Sumo Squats machen musst und hörst dabei aber so einen unglaublich dummen lustigen Menschen, der einfach sein Geld damit verdient, unglaublich seltsame einfache Texte zu schreiben und funny zu performen. #Lotusblume #DüpDüp Doch wir hören natürlich auch so coole harte Street Workout Music, wenn wir uns grade hart fühlen. Und special Tipp von uns: KONTRA K! Der Typ ist echt richtig korrekt und seine Songs wie Disziplin, Kampfgeist 2 und Erfolg ist kein Glück treiben einem nochmal zu Höchstleistungen an!
  • Täglicher Blick in den Spiegel und nicht auf die Waage. Das liegt 1. daran, weil in unser witzigen Wohnung tausend Spiegel hängen und 2. daran, weil wir gar keine Waage besitzen. ABER trotzdem: die Zahl auf der Waage ist scheißegal. Also wirklich, das sagt nichts aus. Muskeln wiegen mehr als Fett, also würde man sich ja nur unnötig stressen, wenn man dann plötzlich IMG_1749mehr oder nicht signifikant weniger wiegen würde. Da ist es wirklich sinnvoller, sein Äußeres zu betrachten bzw immer mal wieder die Passform seiner Referenzhose zu testen. Jedoch müssen wir beide auch anmerken, dass wir uns da Ergebnistechnisch noch mehr erhofft hatten. Irgendwie hatten wir gedacht, dass man nach den 3 Monaten so eine crazy Transformation hat, wie diese ganzen Leute auf den Bildern von Kayla Itsines. Doch obwohl wir soo viel trainieren und auch gut essen, geht das alles leider nicht so schnell. Das ist wirklich ein kleiner Dämpfer, doch wir wissen: Gut Ding muss Weile haben. Eine Crashdiät würde auch nicht viel bringen und mit Beständigkeit werden wir (hoffentlich) ans Ziel kommen.
  • Trotzdem gibt es auf jeden Fall schon spürbare Ergebnisse: Mein Bauch ist härter, meine Muskeln überall im Körper existenter, ich bewältige andere Übungen in unseren Sportarten mit viel größerer Leichtigkeit. Ich bin wieder viel beweglicher (bald klappt hoffentlich auch wieder der Spagat ohne geknicktes hinteres Bein :D) und ca 80 Liegestützen pro Workout hätte ich mir wirklich nie träumen lassen, dass ich das mal schaffe. Konnte ich doch früher nicht mal drei.
  • Außerdem haben wir nun wirklich Lust auf mehr! Schließlich haben wir nur noch 10 Tage vor uns und müssen uns nun wirklich überlegen, welches Programm wir danach machen.Ich entscheide mich da gerade noch zwischen dem klassischen Männerbuch von
     Fit ohne Geräte: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (dieses habe ich auf Bali schonmal 6 Wochen durchgezogen, allerdings würde ich nun ein höheres Level wählen) Kayla Itsines (einfach, weil ich durch die Instagrambilder so getriggert wurde und es so krass ist, wie scheinbar jeder danach so ne geile Figur hat).

 

So viel erstmal zum kleinen Update von der Zielgeraden 😀 Ich bin echt so happy, wenn wir das bald hinter uns haben. So cool es ist, dass man diese Workouts so durchzieht und man sich danach auch ‚befriedigt‘ fühlt, so schön sind auch immer die Tage an denen wir keines haben :DD

Nun die Frage an dich: Wann machst du mal die 90 Tage Challenge und beweist Durchhaltevermögen?

 

 

 

90 Tage Challenge – Round up 3. Woche

Hey jo ihr müden Menschen da draußen! 

Wird mal wieder Zeit dem Metabolismus bisschen Schwung zu verpassen! Daher haben wir uns entschieden die 90 Tage Challenge von Mark Lauren zu absolvieren.

Ziele: get skinny and fit!

Ja diese schrecklich triggernden Instagrambilder haben auch uns angefixt so coole Fitnessdudes zu werden. Wobei wir grundsätzlich keine fettwülstigen Faultiere verkörpern und uns Sport schon eher gut amüsiert, sahen wir auch wirklich die Challenge dahinter, die Aufgaben 90 Tage durchzuziehen. 

Hintergrund: In meiner Zeit auf Bali habe ich schonmal 6 Wochen nach dem Plan des ‚Fit ohne Geräte‘-Buchs für Männer trainiert. Doch die 90 Tage sind schon noch einmal ne andere Hausnummer! Da ich sehr positiv von dem Buch überrascht war, kam es mir gleich in mein kleines Köpfchen, dass sich diese Herausforderung von quatre-vingt-dix Tagen super für unsere Frankreichzeit eignet und im Handumdrehen landete das Hauptbuch (16,99€) und zwei dazugehörige Tagebücher (je 4,99€) in meinem  Einkaufswagen.

Aktuell: Und so kommt es, dass ich nun hier im schönen Montpellier ca 1000 km von zuhause am Schreibtisch sitze und diese Zeilen tippe mit dem wohligen schönen Gewissen und Wissen, dass wir schon drei Wochen dieser Challenge gemeistert haben! 3 Wochen. 9 Workouts. Level 3.

Durch zahlreiche Bodyrocks, Lunges, Zugübungen, Dreipunkt-Beinscheren, Skorpion-Kicks, Fallschirmspringer etc haben wir uns gequält und dabei immer unser Bestes gegeben. Keine Katerstimmung, Erkältungen oder sonstige Ausreden haben uns davon abgehalten diese dreimal dreißig Minuten in der Woche mit 100 % durchzuziehen. Und deswegen bin ich wirklich stolz auf uns.


Ganz genau gesagt haben wir heute den Tag 22. Ein weiteres Eval-Workout liegt schon hinter uns. Eval für Evaluation. In diesem Evaluationsworkout wird jede Woche abgefragt, ob man auf dem richtigen Level trainiert. Wir haben uns konsequent bis auf Level 3 gesteigert, welches das Höchste in diesem Trainingsplan ist und damit müssen wir noch länger, noch härter und noch anspruchsvollere Übungen absolvieren. Da wir beispielsweie letzte Woche auch noch vom Unisport im Judo, Modern Jazz Dance und Volleyball waren hieß das ziemlich oft: an seine Grenzen gehen!
Überblick:

Innerhalb dieser drei Wochen haben wir schon 5 verschiedene Workouttypen kennengelernt. Typen? Was echt? Nein leider keine 5 verschiedenen coolen Boys, die mit uns das Workout gemacht haben, sondern:  5 unterschiedliche Workoutroutinen.

  • Eval habe ich schon kurz beschrieben, hierbei wird festgestellt, ob man auf dem richtigen Intensitätslevel trainiert. Dafür trainiert man klassisch mehrere Wiederholungen pro Satz, die Satzzahl steigert sich je nach Level und es gilt vier Übungen zu meistern.
  • Opus: Es geht nur um die Anzahl der Wiederholungen in der letzten Runde.
  • Ruckus: In einem bestimmten Zeitintervall sollen so viele Runden wie möglich durchlaufen werden
  • Tyrant: Vorgegebene Übungen sollen so schnell wie möglich durchgezogen werden, aufgeschrieben wird die Gesamtzeit des Workouts.
  • Hammer: Auch hier soll sich die Anzahl der Wiederholungen im letzten Satz gemerkt werden.

So viel dazu, im Buch findet ihr das natürlich ganz genau beschrieben. Jedoch finde ich gerade diesen Mix ganz angenehm, um dem bösen ‚Langeweilemonster‘ die Butter vom Brot zu nehmen. Butter? Ja ist denn Butter erlaubt bei dieser Tschällensch?

Damit sind wir schon holter die polter ins Thema Ernährung reingerutscht.

Auch diese soll in den 90 Tagen amélioriert (französischdeutsch für: verbessert) werden. Mark Lauren gibt hierzu einige Tipps, Wissen und Beispielrezepte. Wir haben allerdings für die ersten vier Wochen das Buch: ‚Abnehmen für Faule‘ (14,99€)  zu Rate gezogen und uns nach deren Mealplan ernährt!

Gelernt haben wir aber schon auf unsere Eiweißzufuhr zu achten. Der gesunde Mensch braucht 1,5 Gramm Eiweiß pro Kilogramm Idealgewicht. Das entspricht bei uns ca 90 Gramm Eiweiß pro Tag, die wir auf 5 Mahlzeiten verteilen sollen. Und mit Eiweiß meint man nicht nur das nicht-gelbe eines Eis sondern das Eiweiß, das ganz Uneiweißtypisch nicht weiß ist und sich in Fleisch, Fisch, Geflügel, Nüssen und Milchprodukten versteckt.  Also schreibt euch das hinter die Ohren und esst mehr EIWEIß! 

Außerdem solltet ihr ein Herz für Gemüse entwickeln. Also auch wir. Am besten sollten wir uns ‚I love Gemüse‘-Shirts gestalten oder Gemüse a.k.a mein bester Freund- Essensschüsseln designen. Oh ja diese gesundaussehenden Vegetables müssen nun echt jeden Tag mehrmals den Weg in unseren Magen finden.

Doch nicht nur Gemüse sondern auch mein persönlicher Favorit: FETT soll nicht gehatet werden. Fette sind essenziell und damit unbedingt wichtig für ein gutlaufendes Körpersystem!


Jungs und Mädels und Ceresa: Überdenkt euer Trinkverhalten. Trinkt zur Hölle mehr Wasser! Ganz ganz viel Wasser!

Soviel erstmal zu diesem Ernährungsthema, dazu werden wir euch noch genauere süßverpackte Infos schreiben, bis dato und wer es gar nicht abwarten kann zu sehen, was wir so unserer Speiseröhre bieten – klickt auf unseren instagramchannel: ceresa_cesontdeux

Hooya! Ganz schön viel Input. Für mehr Erfahrungen und Wissen, das wir uns in den nächsten Monaten aneignen klickt doch einfach öfter mal auf diese Seite 🙂

best sweatyy greeets!